
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den Erwerb einer Reihe von Ausrüstungen für die Spezialkräfte genehmigt.
Das Paket umfasst den Kauf neuer lufttransportierbarer leichter Kampffahrzeuge, mittelgroßer Einsatzboote und Hochfrequenz-Radios, wie vom Defence Blog berichtet.
Sowohl der Haushaltsausschuss als auch der Verteidigungsausschuss haben die Programme genehmigt, sodass das Verteidigungsministerium Verträge im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro abschließen kann.
Das Paket umfasst den Kauf einer neuen Familie lufttransportierbarer leichter Kampf- und Unterstützungsfahrzeuge (EGF und UstgFzg) der 3,2-Tonnen-Klasse für das Kommando Spezialkräfte (KSK).
Die Bundeswehr wird einen siebenjährigen Vertrag mit der FTS Flensburg Technology Systems GmbH (FTS), einem Joint Venture zwischen der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH und Israel Aerospace Industries (IAI/ELTA), abschließen, um bis zu 150 Kampf- und 50 Unterstützungsfahrzeuge der IAI Z-Familie, insbesondere in der Variante ZD, zu produzieren und zu liefern.
Das Paket erlaubt außerdem den Erwerb von bis zu 26 mittelgroßen Einsatzbooten, von denen bereits neun Einheiten bestellt und siebzehn optional sind, im Wert von rund 100 Millionen Euro, einschließlich Dienstleistungen und zugehöriger Ausrüstung. Die Lieferungen sollen zwischen 2027 und 2030 erfolgen.
Die neuen Boote ersetzen die alten RHIB 1010, die vom Kommando Spezialkräfte Marine (KSM) genutzt werden, deren Lebensdauer 2026 endet, und werden von der Yachtwerft Meyer GmbH in Bremen geliefert, einer hundertprozentigen Tochter des französischen Unternehmens Zodiac MilPro.
Um die Bedürfnisse des KSM bis zur Lieferung der neuen Boote zu decken, kaufte das Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) vier 11M NSWRIB-Boote von der United States Marine Inc., denselben Typ, den die US Navy SEALs für Einsetzungs- und Extraction-Operationen verwenden, so die deutsche Website hartpunkt.
Darüber hinaus genehmigte der Ausschuss den Kauf von 275 AN/PRC-160 HF Radios vom amerikanischen Verteidigungsunternehmen L3Harris im Rahmen einer Regierungsvereinbarung mit den USA. Die Radios verbessern die taktische Kommunikation über die Sichtlinie hinaus (BLOS) der Spezialkräfte, ohne auf Satelliteninfrastruktur angewiesen zu sein.
Ziel der Anschaffungen ist es, die Mobilität, Kommunikation und maritime Fähigkeiten der Eliteeinheiten Deutschlands zu stärken, so hartpunkt.
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