
Besatzung starb nach Kontrollverlust bei Flug unter widrigen Wetterbedingungen; Behörden verneinen Feindbeteiligung
Ein Ka-52 „Alligator“-Kampfhubschrauber der russischen Streitkräfte stürzte am Samstag ab, wobei beide Besatzungsmitglieder getötet wurden, berichten pro-kremlische Medien.
Laut Quellen ereignete sich der Unfall „aus Gründen, die nicht mit feindlichem Beschuss zusammenhängen.“ „Wir haben zwei junge, aber bereits sehr erfahrene Piloten und einen Ka-52 verloren“, erklärte eine der staatlichen Publikationen.
Russische Quellen berichten, dass der Hubschrauber in einer Kampfzone abstürzte, nachdem er bei widrigen Wetterbedingungen die Orientierung verloren hatte. Bei extrem niedriger Flughöhe soll das Flugzeug beim Rückflug von seiner Mission mit dem Boden kollidiert sein.

Der Ka-52, bekannt unter der NATO-Bezeichnung Hokum-B, ist einer der wichtigsten Kampfhubschrauber der russischen Luftwaffe. Für Aufklärungs- und Angriffsmissionen konzipiert, kann das Modell Panzerabwehrraketen, Raketen und eine automatische Kanone tragen.
Die Ka-52-Flotte hat jedoch seit Beginn der Invasion in der Ukraine erhebliche Verluste erlitten. Bewertungen aus offenen Quellen deuten darauf hin, dass mindestens 64 Ka-52-Hubschrauber bereits zerstört, aufgegeben oder erbeutet wurden, was das hohe operationelle Risiko für russische Besatzungen widerspiegelt.
Der häufige Einsatz dieser Hubschrauber an der Frontlinie und ihre Anfälligkeit für moderne ukrainische Luftabwehrsysteme – einschließlich tragbarer Raketen und Langstreckenabwehr – machen den Ka-52 zu einer der verwundbarsten Plattformen im russischen Bestand.
+ Video: Ka-52 – Russlands tödlichster Hubschrauber
Quelle und Bilder: Militarnyi | Wikimedia | Russisches Verteidigungsministerium. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
