
Deutschland hat ein innovatives Projekt für Torpedo-Drohnen für U-Boote vorgestellt, entwickelt von Gabler Naval Technology.
Das Programm umfasst den Ranger für Aufklärungszwecke und den Raider für Langstreckenangriffe. Beide Drohnen sind 4,5 Meter lang und kompatibel mit Standard-Torpedorohren, einschließlich der 533-mm-Rohre, die von NATO-Ländern verwendet werden, und können unter Wasser mit elektrischem Antrieb gestartet werden, um eine niedrige akustische Signatur zu gewährleisten.
Der Ranger ist eine wiederverwendbare Drohne mit Echtzeit-Überwachungssystemen, die es dem U-Boot ermöglicht, die Drohne unbemerkt zu starten und zu steuern. Er verfügt über ein verlängertes Kiel mit Sensoren und einen optischen Mast für halbuntergetauchte Beobachtungen. Der Raider ist darauf ausgelegt, Ziele über große Entfernungen anzugreifen, während die Startplattform sicher und außerhalb der Reichweite des Feindes bleibt.
Obwohl keine genauen technischen Details veröffentlicht wurden, wird erwartet, dass ihre Fähigkeiten denen von elektrisch angetriebenen Torpedos ähnlicher Größe wie dem Black Shark oder DM2A4 entsprechen, mit einer Reichweite von etwa 50 km und Geschwindigkeiten von bis zu 50 Knoten. Der Hauptvorteil dieser neuen unbemannten Plattformen liegt in der erweiterten Einsatzreichweite, da die Angriffs-Drohne mit autonomer Aufklärung kombiniert wird, was eine präzise Zielerkennung und -zuweisung ermöglicht.
Das Projekt ist Teil der Pläne der Deutschen Marine, ihre Flotte mit unbemannten Systemen zu modernisieren.
Quelle: Militarnyi | Foto: LinkedIn – Gabler | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
