
Die Britische Royal Air Force (RAF) hat mit den operativen Tests und der Schulung der Teams begonnen, um die Drohne MQ-9B Protector RG1 in Dienst zu stellen, die den MQ-9A Reaper bei Militäreinsätzen ersetzen wird.
Das neue Flugzeug, das für den Betrieb im zivilen Luftraum zertifiziert wurde, wurde bereits im Juni 2025 offiziell in die Flotte aufgenommen und soll bis Ende des Jahres einsatzbereit sein, eine Verzögerung, die als gering im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen gilt.
Der Protector wird bei der Operation Shader eingesetzt, dem militärischen Eingreifen des Vereinigten Königreichs gegen die extremistische Gruppe Daesh im Irak und in Syrien. Seit 2014 sind die Reaper kontinuierlich in der Region im Einsatz, führen Überwachungsmissionen durch und starten Angriffe mit Raketen und gelenkten Bomben. In den letzten Jahren hat die Offensive aufgrund der Schwächung von Daesh an Intensität verloren, doch die Überwachung bleibt notwendig, um mögliche Wiederzusammenschlüsse der Gruppe zu verhindern.
Neben den Einsätzen im Nahen Osten können die neuen Drohnen auch direkt vom Vereinigten Königreich aus operieren, was mit den Reapern nicht möglich war. Dies ermöglicht ihren Einsatz auch für militärische und zivile Aufgaben wie maritime Überwachung und Such- und Rettungsaktionen.
Insgesamt hat die RAF 16 Einheiten bestellt, und die Royal Navy prüft die Einführung einer angepassten Version, um das derzeitige Frühwarnsystem auf Flugzeugträgern zu ersetzen.
Quelle: The Aviationist | Foto: X @RoyalAirForce | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
The RAF’s latest Remotely Piloted Air System (RPAS), the Protector RG Mk1, has started deployed assurance testing and operator training in preparation for its replacement of Reaper’s operational role within Op Shader. pic.twitter.com/tPQvf8KWj3
— Royal Air Force (@RoyalAirForce) 3. September 2025
