Boeing steht vor einem neuen Streik, der militärische Flugzeugfabriken in den USA lahmlegt

Boeing steht vor einem neuen Streik, der militärische Flugzeugfabriken in den USA lahmlegt
Boeing steht vor einem neuen Streik, der militärische Flugzeugfabriken in den USA lahmlegt (X @Boeing)

Boeing steht vor seinem zweiten Streik innerhalb eines Jahres, nachdem 3.200 Stundenlohnarbeiter der Gewerkschaft der Maschinisten (IAM) am Montag (4.) die Arbeit in drei Rüstungsbetrieben in den Vereinigten Staaten niedergelegt haben.

Die Entscheidung erfolgte nach der Ablehnung eines überarbeiteten Angebots, das Gehaltserhöhungen von bis zu 40 % über vier Jahre vorsah, jedoch umstrittene Regelungen zu Arbeitsplänen beibehielt. Der Vorschlag wurde von der Gewerkschaftsbasis trotz der positiven Empfehlung des Verhandlungsausschusses deutlich abgelehnt.

Der Streik betrifft Werke in den Städten St. Louis und St. Charles (Missouri) sowie Mascoutah (Illinois), in denen militärische Flugzeuge wie die Kampfjets F-15 und F/A-18, der T-7A Red Hawk und die Drohne MQ-25 Stingray hergestellt werden.

Die Arbeitsniederlegung verschärft die Lage von Boeing, das seit 2019 operative Verluste von über 42 Milliarden US-Dollar verzeichnet und auch in der Sparte Verteidigung und Raumfahrt mit Schwierigkeiten kämpft, die allein fast 11 Milliarden US-Dollar Verlust gemacht hat.

Trotz der Auswirkungen erklärt Boeing, dass das Unternehmen vorbereitet sei und Notfallpläne umgesetzt würden, um Lieferungen und Kundenbetreuung aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen, das weiterhin einer der größten Hersteller des Landes ist, verfügt über ein umfangreiches Auftragsbuch und ist in allen US-Bundesstaaten vertreten. Laut CEO Kelly Ortberg dürften die finanziellen Auswirkungen des Streiks deutlich geringer ausfallen als beim Streik im zivilen Bereich im Jahr 2023.

Quelle: CNN | Foto: X @Boeing | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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