
Das deutsche Unternehmen Alpine Eagle, spezialisiert auf Anti-Drohnen-Systeme, hat die Expansion seiner Aktivitäten nach Großbritannien angekündigt und damit einen weiteren Schritt zur Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie unternommen.
Das Unternehmen ernannte Michael Golden, einen ehemaligen Ingenieur der britischen Royal Navy, zum Leiter der Operationen im Vereinigten Königreich und bekräftigte damit sein Engagement für strategische Zusammenarbeit im Kampf gegen billige und zunehmend eingesetzte Drohnen in Konfliktgebieten.
Das firmeneigene System namens Sentinel ist für den Einsatz aus der Luft konzipiert und erkennt sowie verfolgt feindliche Drohnen in Echtzeit. Im Gegensatz zu bodengestützten Lösungen stellt Sentinel eine skalierbare Antwort dar, die auf den Schutz sensibler Infrastrukturen und eingesetzter Truppen abzielt. Die Technologie wird bereits von der Bundeswehr eingesetzt und wurde im Rahmen des Projekts Vanaheim getestet – einer gemeinsamen Übung zwischen Großbritannien und den USA zur Erforschung neuer Methoden zur Bekämpfung unbemannter Luftbedrohungen.
Die Expansion erfolgt im Kontext eines neuen Verteidigungspakts zwischen Großbritannien und Deutschland und spiegelt das wachsende Vertrauen der Investoren in diesen Sektor wider. Kürzlich erhielt Alpine Eagle eine Investition von rund 12 Millionen US-Dollar und plant, in Großbritannien ein Zentrum für Produktion, Forschung und Export zu eröffnen. Laut dem CEO des Unternehmens hat der Krieg in der Ukraine die Notwendigkeit innovativer Lösungen und agilerer Industriepolitiken beschleunigt, um die Sicherheit auf dem Kontinent zu gewährleisten.
Quelle: UK Defence Journal | Foto: LinkedIn – Alpine Eagle GmbH (Jan-Hendrik Boelens) | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft
