
Das ukrainische Unternehmen Kvertus hat mit der Serienproduktion eines neuen mobilen elektronischen Kriegführungssystems, dem Kvertus AD Berserk, begonnen, das auf einer bodengestützten Roboterplattform installiert ist.
Die Ausrüstung wurde entwickelt, um die Kommunikation feindlicher Drohnen auf dem Schlachtfeld zu stören und unterstützt bei Evakuierungen, Angriffseinsätzen und dem Schutz logistischer Routen. Laut CEO Yaroslav Filimonov hat das System eine Kontrollreichweite von bis zu 20 km und kann bis zu 12 Stunden autonom operieren.
Der Berserk kann ein breites Frequenzspektrum blockieren, das von Kamikaze-Drohnen, Multirotor-UAVs und Bomberdrohnen genutzt wird. Mit omnidirektionalen Antennen, die bis zu 800 Meter reichen, und gerichteten Antennen mit einer Reichweite von bis zu 1.500 Metern, deckt das System Frequenzen von 220 bis 1050 MHz sowie Video-Bänder bei 2,4 und 5,8 GHz ab.
Die neue Version verfügt über mehr Antennen als das Vorgängermodell Volya-E, was den zunehmenden und vielfältigen Einsatz von Drohnen im Krieg widerspiegelt.
Darüber hinaus beteiligt sich Kvertus am Atlas-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungscluster Brave1, das den Aufbau einer „Anti-Drohnen-Mauer“ entlang der Frontlinie vorsieht. Diese elektronische Kriegsbarriere wird als zweite Verteidigungslinie fungieren und die bereits in den vordersten Bereichen eingesetzten mobilen und tragbaren Systeme zur Absicherung von Truppen, Kommandozentralen und strategischer Infrastruktur verstärken.
Quelle: Militarnyi | Foto: Facebook – Yaroslav Filimonov | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
Dieses Foto auf Instagram ansehen
