U-Boot „Jakutsk“ offiziell in die Russische Marine aufgenommen

Dieselelektrisches U-Boot Jakutsk, Projekt 636.3. Telegram @mod_russia
Dieselelektrisches U-Boot Jakutsk, Projekt 636.3. Telegram @mod_russia

In einer feierlichen Zeremonie auf der USC-Admiralitätswerft in Sankt Petersburg wurde das dieselelektrische U-Boot „Jakutsk“ des Projekts 636.3 offiziell von der Russischen Marine übernommen.

An der Veranstaltung nahm der stellvertretende Oberbefehlshaber der Marine, Admiral Wladimir Worobjow, teil, der die Übergabe des neuen Schiffs an die Pazifikflotte leitete.

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Während der Zeremonie gratulierte Worobjow im Namen des Oberbefehlshabers der Marine, Admiral Alexander Moissejew, den Werftarbeitern und der U-Boot-Besatzung. Er wünschte dem Team viel Erfolg bei künftigen Missionen und betonte die Bedeutung ehrenvollen Dienstes unter der Andreasflagge, die symbolisch an Bord gehisst wurde.

Die „Jakutsk“ ist das sechste U-Boot der Serie für die Pazifikflotte. Der Bau begann im August 2021, der Stapellauf erfolgte im Oktober 2024 unter Aufsicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Dieselelektrisches U-Boot Jakutsk, Projekt 636.3. Telegram @mod_russia

Nach dem Stapellauf bestand das U-Boot erfolgreich strenge Werft- und Seeerprobungen der Marine.

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Das russische Verteidigungsministerium hob die strategische Bedeutung der Eingliederung der „Jakutsk“ in die Seestreitkräfte hervor und veröffentlichte Bilder und Details der Zeremonie auf seinem offiziellen Telegram-Kanal.

Projekt 636.3 U-Boote

Dieselelektrisches U-Boot Jakutsk, Projekt 636.3. Telegram @mod_russia
Die U-Boote des Projekts 636.3 „Varshavyanka“ (NATO-Bezeichnung: Improved Kilo II) sind modernisierte Versionen der sowjetischen Kilo-Klasse (Projekt 877). Sie wurden vom Rubin-Konstruktionsbüro entwickelt und hauptsächlich auf der Admiralitätswerft in Sankt Petersburg gebaut.

Sie sind etwa 74 m lang und haben eine Verdrängung von 2.300 Tonnen an der Oberfläche (ca. 3.100–4.000 Tonnen getaucht). Sie verfügen über einen dieselelektrischen Antrieb mit geringer akustischer Signatur dank schallabsorbierender Beschichtung und Sonarsystem.

Sie können bis zu 45 Tage auf See operieren und haben eine Reichweite von mehreren tausend Kilometern.

Neben sechs 533-mm-Torpedorohren für Torpedos und Minen können U-Boote des Projekts 636.3 bis zu vier Kalibr-Marschflugkörper abfeuern, was sie zu einer Bedrohung für See- und Landziele macht.

Sechs Einheiten wurden für die Schwarzmeerflotte (2014–2016) und weitere sechs für die Pazifikflotte (2019–2023) gebaut. Das letzte, die „Jakutsk“, wurde im Oktober 2024 zu Wasser gelassen.

Dank ihrer Kombination aus Tarnfähigkeit, Feuerkraft und vergleichsweise niedrigen Kosten (ca. 200–250 Millionen USD) bilden sie das Rückgrat der konventionellen russischen U-Boot-Flotte.

Dieselelektrisches U-Boot Projekt 636.3. Telegram @mod_russia
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Quelle und Bilder: Russisches Verteidigungsministerium. Telegram @mod_russia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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