
Die US-Regierung untersucht die Sicherheit des Full Self-Driving (FSD)-Systems von Tesla, das ausschließlich auf Kameras zur Steuerung angewiesen ist.
Dieser Ansatz, der dem menschlichen Sehen ähnelt, kann bei schlechten Sichtverhältnissen wie grellem Sonnenlicht, Nebel oder Staub Einschränkungen aufweisen.
Ein tödlicher Unfall im November 2023 in Arizona sorgte für Besorgnis: Ein Tesla Model Y reduzierte die Geschwindigkeit nicht rechtzeitig vor einem Stau und verursachte den Tod einer älteren Frau – möglicherweise, weil die Kamera durch die tief stehende Sonne geblendet wurde.
Nach diesem Vorfall wurden weitere Unfälle mit FSD-ausgestatteten Teslas in verschiedenen US-Bundesstaaten gemeldet, alle unter eingeschränkten Sichtverhältnissen. Dies veranlasste die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), eine Untersuchung der Tesla-Technologie einzuleiten. Im Vergleich zu Konkurrenten wie Waymo haben Tesla-Fahrzeuge weniger Sensoren und verlassen sich nur auf Kameras, während andere Systeme zusätzlich Radar und Lidar verwenden, die bei schlechten Wetterbedingungen Hindernisse besser erkennen können.
Trotz des Drucks und der Kritik verteidigt Elon Musk, CEO des Unternehmens, weiterhin das FSD-System und setzt die Tests seiner autonomen Taxis in Austin, Texas, mit Expansionsplänen fort. Er behauptet außerdem, dass Tesla kurz davor stehe, Autonomiestufe 5 zu erreichen – ein Niveau, das keinerlei menschliches Eingreifen erfordert –, obwohl die Bedenken hinsichtlich der Systemsicherheit zunehmen.
Quelle: Quatro Rodas | Foto: Bram Van Oost – Unsplash | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
