Militärparade in Libyen enthüllt massive Lieferung russischer Waffen und löst Kritik in Russland aus

Militärparade in Libyen enthüllt massive Lieferung russischer Waffen und löst Kritik in Russland aus. Telegram @bmpd_cast
Militärparade in Libyen enthüllt massive Lieferung russischer Waffen und löst Kritik in Russland aus. Telegram @bmpd_cast

Eine kürzlich in Bengasi, Libyen, abgehaltene Militärparade erregte die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und insbesondere russischer Analysten, als sie eine große Vielfalt an kürzlich an die Libysche Nationale Armee (LNA) gelieferten russischen Militärgeräten zeigte, die vom Feldmarschall Khalifa Haftar geführt wird.

Die Bilder der Veranstaltung zeigten ein bedeutendes Arsenal, darunter moderne gepanzerte Fahrzeuge Spartak und Tigr sowie die seltenen Schnee- und Sumpf-Amphibienfahrzeuge ZSGT-34039B – letzteres wurde der Öffentlichkeit erst 2023 erstmals vorgestellt.

Es wurden auch modernisierte sowjetische T-72- und T-62-Panzer, BMP-2-Infanteriekampffahrzeuge mit Anti-Drohnen-Käfigen sowie Luftabwehrsysteme Pantsir-S1, Pantsir-S1E und Tor-M2E präsentiert.

Militärparade in Libyen enthüllt massive Lieferung russischer Waffen und löst Kritik in Russland aus. Telegram @bmpd_cast
Laut russischen Militärbloggern mit Verbindungen zu Verteidigungskreisen wurden die Geräte zwischen 2023 und 2024 an die LNA geliefert, angeblich nach Verhandlungen während eines Besuchs Haftars in Moskau im Jahr 2023, bei dem er sich mit Präsident Wladimir Putin getroffen haben soll.

Die Zurschaustellung der russischen militärischen Lieferkapazitäten im Ausland inmitten eines anhaltenden Konflikts in der Ukraine sorgte jedoch für Empörung unter pro-Kreml-Kanälen und Kommentatoren. Militärs und Militärblogger äußerten Frustration darüber, dass russische Streitkräfte an der Front unter Ausrüstungsmangel litten und oft auf umgebaute zivile Fahrzeuge aufgrund schwerer Verluste auf dem Feld zurückgreifen müssten.

Militärparade in Libyen enthüllt massive Lieferung russischer Waffen und löst Kritik in Russland aus. Telegram @bmpd_cast

„Warum schicken wir neue gepanzerte Fahrzeuge ins Ausland, wenn unsere Truppen sich mit Pick-ups zufriedengeben und Metallbleche an zivile Lastwagen schweißen?“ fragte ein einflussreicher russischer Militärblogger auf Telegram und spiegelte die wachsende Unzufriedenheit mit den Prioritäten der russischen Militärmaschinerie wider.

Die Ausstellung der Geräte in Libyen verstärkte einerseits das Bild der Widerstandsfähigkeit der Moskauer Militärindustrie auf der internationalen Bühne, erweiterte aber auch die interne Debatte über eine mögliche Diskrepanz zwischen der außenpolitischen militärischen Unterstützung und den dringenden operativen Anforderungen in der Ukraine.

Militärparade in Libyen enthüllt massive Lieferung russischer Waffen und löst Kritik in Russland aus. Telegram @bmpd_cast

Quelle und Bilder: Telegram @bmpd_cast | defence-blog.com. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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