Türkei kündigt ehrgeizigen Plan zur Entwicklung von Atom-U-Booten an und will ihre Präsenz in der globalen Marinenlandschaft stärken (freestockcenter – Freepik)
Die Türkei hat sich offiziell das Ziel gesetzt, atomgetriebene U-Boote zu bauen, um ihre maritimen Fähigkeiten zu stärken – dies erklärte erstmals öffentlich der Oberbefehlshaber der türkischen Marine, Admiral Ercüment Tatlıoğlu.
Er betonte, dass dieses seit fast 140 Jahren verfolgte Ziel mit dem MİLDEN-Projekt, das auf den Bau einheimischer U-Boote abzielt, entscheidend vorangetrieben werde. Es handelt sich dabei um eine hochkomplexe Herausforderung, die politische, militärische, technologische und wirtschaftliche Aspekte umfasst.
Gelingt dieses Vorhaben, würde sich die Türkei einem exklusiven Kreis von Ländern anschließen, die über diese Technologie verfügen – darunter die USA, Russland, China, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Indien. Atom-U-Boote gelten als strategische Machtinstrumente, da sie nahezu unbegrenzte Reichweite besitzen und lediglich zur Versorgung der Besatzung auftauchen müssen – sie ermöglichen globale Einsätze ohne Auftauchen zum Tanken.
Um das Projekt zu verwirklichen, muss die Türkei entweder die nötige Technologie und das Know-how zur Konstruktion und Wartung von nuklearen Reaktoren an Bord erwerben oder selbst entwickeln – was möglicherweise internationale Partnerschaften erfordert. Es ist jedoch unklar, welches Land bereit wäre, solch sensible Informationen zu teilen.
Kürzlich hat die türkische Marine einen wichtigen Schritt gemacht, indem sie ihr erstes U-Boot der Reis-Klasse, die TCG Piri Reis, in Dienst gestellt hat. Es verfügt über einen luftunabhängigen Antrieb (AIP) und kann über längere Zeiträume unter Wasser operieren.
Quelle: Militarnyi | Foto: freestockcenter – Freepik | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und durch das Redaktionsteam geprüft
