NASA und Boeing setzen das Projekt des experimentellen Flugzeugs X-66 aus

NASA und Boeing setzen das Projekt des experimentellen Flugzeugs X-66 ausNASA und Boeing setzen das Projekt des experimentellen Flugzeugs X-66 aus (NASA / Brandon Torres)

NASA und Boeing haben beschlossen, die Entwicklung des X-66 einzustellen – eines experimentellen Flugzeugs mit ultradünnen Tragflächen und Gitterstruktur, das für eine bessere aerodynamische Effizienz bei transsonischen Geschwindigkeiten ausgelegt war.

Das Projekt, das darauf abzielte, Emissionen zu reduzieren und die Effizienz von Flügen nahe der Schallgeschwindigkeit zu erhöhen, wurde gestoppt, und der Fokus liegt nun auf Bodentests.

Der X-66, basierend auf einer modifizierten McDonnell Douglas MD-90, wird nicht weiter gebaut. Stattdessen konzentriert man sich auf Simulationen und Analysen, um die Machbarkeit des Konzepts zu bewerten.

Das experimentelle Flugzeug sollte mit 44,2 Meter langen Tragflächen – breiter als die des 737 MAX – und einer neuen Generation von Triebwerken ausgestattet werden, um den Kraftstoffverbrauch zu optimieren. Die geschätzte Reichweite lag bei 5.556 km, ideal für Mittelstreckenflüge. Trotz des Potenzials des Projekts sah es sich mit technologischen Herausforderungen konfrontiert, wie etwa instabilen Luftströmungen bei transsonischen Geschwindigkeiten. Fluggesellschaften zeigten Interesse an der Technologie, die die Reisezeit verkürzen und die Rentabilität steigern könnte.

Die Einstellung des X-66 scheint mit finanziellen Schwierigkeiten sowohl bei der NASA als auch bei Boeing zusammenzuhängen. Die NASA hatte bereits 425 Millionen US-Dollar investiert, während Boeing 725 Millionen US-Dollar beigesteuert hatte. Zudem könnte die NASA ihre Ressourcen auf Projekte verlagern, die stärker mit ihrer Kernmission übereinstimmen, insbesondere angesichts möglicher Budgetkürzungen.

Die Zukunft des TTBW-Konzepts hängt nun von den Ergebnissen der Bodentests und dem politischen sowie wirtschaftlichen Umfeld ab.

Quelle: Olhar Digital | Foto: NASA – Brandon Torres | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft

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