
Der Vertrag sieht Technologieübertragung und lokale Montage vor; es wird die größte Exportlieferung von KAI sein, falls er bestätigt wird
Ägypten und Südkorea stehen kurz davor, eine Rekordvereinbarung über den Erwerb von bis zu 100 leichten Angriffskampfflugzeugen FA-50 Fighting Eagle zu treffen.
Die Information wurde vom ägyptischen Botschafter in Südkorea, Khaled Abdelrahman, bestätigt, der betonte, dass sich die Verhandlungen in der finalen Phase befinden.
Die Vereinbarung umfasst nicht nur den Kauf der Flugzeuge, sondern auch die Technologieübertragung und die lokale Produktion der meisten Jets in der Helwan-Fabrik in Ägypten.
Das Projekt ist das Ergebnis eines Memorandums, das Anfang 2022 zwischen der Ägyptischen Arabischen Organisation für Industrialisierung und Korean Aerospace Industries (KAI) unterzeichnet wurde, mit dem Ziel, die Produktion des T-50/FA-50 Golden Eagle im afrikanischen Land zu verlagern.
Laut offiziellen Quellen werden die ersten 36 Kampfjets für etwa 1 Milliarde USD geliefert, während die restlichen 70 lokal montiert werden.
Der FA-50, der vom Überschalltrainer T-50 abgeleitet ist, teilt etwa 70% seiner Komponenten mit dem F-16, was die Anpassung der Piloten erleichtert und die Logistikkosten senkt.
Neben seinen Trainingsfähigkeiten ist der FA-50 auch für Angriffsmissionen gegen Land- und Seekontrollziele ausgestattet und bietet Ägypten eine vielseitige und moderne Plattform.
Sollte die Vereinbarung umgesetzt werden, würde sie die größte Exportlieferung von KAI darstellen und der erste große Vertrag des Unternehmens in Nordafrika sein. Der leichte Kampfjet wurde bereits von Ländern wie Polen, Malaysia, den Philippinen und dem Irak gekauft.
Die ägyptische Luftwaffe ist seit Jahren auf der Suche nach einem Ersatz für ihre veralteten Trainingsflugzeuge wie den L-39, Alpha Jet und K-8E Karakorum.
Für Ägypten stellt das Projekt nicht nur eine Modernisierung der Luftflotte dar, sondern auch einen strategischen Schritt in der Entwicklung der nationalen Verteidigungsindustrie und zukünftigen Exportkapazitäten.
Fotos: Wikimedia. Quelle: DefenceWeb. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
