103 Wasserstoff-Lkw von Nikola werden nach Insolvenz des Elektrofahrzeug-Startups versteigert (Instagram @nikolamotorcompany)
Nikola, ein Startup für elektrische und wasserstoffbetriebene Lkw, meldete im Februar nach turbulenten Jahren und Skandalen um seinen Gründer Trevor Milton, der wegen Betrugs verurteilt wurde, Insolvenz an.
Jetzt werden die Vermögenswerte des Startups versteigert, darunter 103 Nikola Tre FCEV-Lkw, Wasserstoffbetankungsanlagen, Ersatzteile und industrielle Systeme. Die Lkw werden als betriebsbereit beschrieben und machen einen bedeutenden Teil der Produktion des Unternehmens aus, das zwischen 2022 und 2024 mehrere hundert Einheiten ausgeliefert hat.
Das Modell Tre FCEV, das für den Schwerlasttransport konzipiert ist, kombiniert eine 164-kWh-Batterie mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle und bietet eine Reichweite von bis zu 800 km sowie eine Dauerleistung von 536 PS. Dennoch gibt es Zweifel an der Zuverlässigkeit dieser Fahrzeuge, da das Unternehmen mit technischen Problemen wie Batteriebränden und der begrenzten Wasserstofftankstelleninfrastruktur in den USA konfrontiert war.
Trotz dieser Herausforderungen könnte die Auktion Startups anziehen, die daran interessiert sind, die Vermögenswerte von Nikola wiederzuverwenden. Ein Beispiel ist Lucid Motors, das bereits die Anlagen des Unternehmens in Arizona erworben hat und plant, mehr als 300 ehemalige Mitarbeiter einzustellen.
Diese Entwicklung zeigt, dass trotz des Endes von Nikola ein Teil seiner Struktur und Technologie weiterhin von anderen Unternehmen im Bereich der elektrischen Fahrzeuge genutzt werden kann.
Quelle: Car and Driver | Foto: Instagram @nikolamotorcompany | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
